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Schulsanitäter der Erzdiözese treffen sich bei Workshoptag 2017

20.09.2017
In Kleingruppen tauschten sich die Schülerinnen und Schüler über ihre Tätigkeit als Schulsanitäter aus
Die Kulisse der gastgebenden Schule
Im Fallbespieltraining des ersten Workshops konnten die Schulsanitäter ihr Wissen vertiefen und den Notfallbegleiter besser kennenlernen
Im zweiten Workshop wurde den Schulsanitätern ein Rettungsfahrzeug gezeigt
Verletzungsmuster im Winter waren Inhalt des dritten Workshops
Der vierte Workshop brachte den Schulsanitätern das Schminken von Schürfwunden oder Prellungen bei (Realistische Unfalldarstellung)
Gruppenfoto aller Teilnehmer, Dozenten und Helfer

„Sanitätsdienst bitte ins Sekretariat“, so oder anders werden die Schulsanitäter zu Hilfe gerufen, wenn sich jemand an der Schule verletzt hat. Durch ihren Dienst leisten sie nicht nur hervorragende Erstversorgung bei Notfällen, sondern übernehmen auch große Verantwortung ihren Mitschülern gegenüber.


In der Erzdiözese Bamberg gibt es aktuell 21 Schulsanitätsdienstgruppen (SSD) des Malteser Hilfsdienstes. Neben ihrer Ausbildung zum Ersthelfer an der Schule sei es wichtig, ihnen die Möglichkeit zur Fortbildung und Vertiefung ihrer Fertigkeiten und Fähigkeiten zu geben, so Juliana Sitzmann, die als Diözesanreferentin der Schulsanitäter für die Malteser tätig ist. Deshalb fand am 20. September 2017 zum siebten Mal der diözesane Workshoptag statt, zu dem sechs SSD-Gruppen in das Clavius-Gymnasium nach Bamberg gekommen sind.


Nach wertschätzenden Begrüßungsworten durch den Schulleiter Wolfgang Funk sowie der stellv. Diözesanoberin der Malteser, Hana Gräfin von Bentzel, ging es für die insgesamt 51 Schulsanitäter in die vier Workshops. Im ersten Workshop konnten die Schulsanitäter unter Anwendung ihres „Notfallbegleiters“ Fallbeispiele üben. Jede SSD-Gruppe der Diözese hat den Notfallbegleiter als dauerhaften Bestand ihres Materials erhalten, der ihnen im Notfall schnell alle wichtigen Informationen liefert und als Nachschlagwerk dient. Beim praktischen Üben anhand von Fallbeispielen sollten sie ihn besser kennen und anwenden lernen. Manche Notfälle verlangen von den Schulsanitätern die Alarmierung des Rettungsdienstes. Der zweite Workshop bot ihnen die Chance, einmal selbst auf der Trage in ein Rettungsfahrzeug geschoben zu werden,  die dort vorhandene Ausrüstung kennenzulernen und zu erfahren, wie der Alltag im Rettungsdienst abläuft. Besonders im Winter kann es zu gefährlichen Unfällen kommen, z.B. bei Glatteis. Die Schulsanitäter erfuhren im dritten Workshop, was sie in speziellen Fällen tun können und wie sie sich als Ersthelfer der Schule am besten auf den Winter vorbereiten können. In einem praktischen Workshop durften sich die Schulsanitäter kreativ austoben und gegenseitig Wunden, Kratzer oder Schrammen schminken. Dabei wurden unter anderem auch naturbelassene Materialien verwendet, sodass sie ihr gelerntes Wissen ganz einfach auch an der Schule nachmachen können, z. B. zum Üben oder als Stand am Schulfest.


Nach vier Workshoprunden hatten die Schulsanitäter die Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen. In acht Kleingruppen tauschten sie sich in einem „Worldcafé“ zu verschiedenen Fragen aus. Sie lernten unter anderem einander als auch die Vorgehensweisen an anderen Schulen zu bestimmten Thematiken kennen und erhielten dadurch Input für ihre Arbeit.


Die Schulsanitäter seien sehr motiviert und hätten viel mitgenommen von diesem Angebot der Malteser, so Juliana Sitzmann. Deshalb ist bereits der nächste Workshoptag geplant: am 10. März 2018 warten im Marie-Therese-Gymnasium in Erlangen wieder viele tolle Themen und Inhalte auf die Schulsanitäter der Erzdiözese Bamberg.


Bilder und Text: Juliana Sitzmann

 

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