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Bergfest bei der Ehrenamtsbefragung - Ihre Meinung ist gefragt!

Interview mit dem Bamberger Diözesanleiter Johannes von Grafenstein

13.11.2015
Der Bamberger Diözesanleiter Johannes von Grafenstein im Interview zur Halbzeit der Ehrenamtsbefragung: "Machen Sie mit! Jede Stimme zählt!". Foto: © Malteser/Nietert
Noch bis zum 30.11.2015 ist die Teilnahme an der Ehrenamtsbefragung möglich. Grafik: © Malteser
Erzdiözese Bamberg. Es tut sich was bei den Maltesern im Erzbistum Bamberg: Seit dem 19.10. 2015 ist die erste bundesweite Malteser Ehrenamtsbefragung im Gange. Zur Halbzeit sprachen wir mit dem Bamberger Diözesanleiter Johannes von Grafenstein über den Zwischenstand der Befragung.

Was erhoffen Sie sich von der Befragung?
von Grafenstein: Ergebnisse, die unseren Ehrenamtlichen nützen und sie in ihrem  Engagement für die Malteser unterstützen und weiterbringen. Es ist eine einmalige und große Chance für die einzelnen Gruppen und Gliederungen aktiv an der Gestaltung ihres Malteserlebens mitzuwirken.  Was geschieht mit den Ergebnissen?
von Grafenstein: Die Ergebnisse werden für jeder unserer Gliederungen ausgewertet. Somit gibt es eine gute Ausgangsbasis um sich anzuschauen was bei den Malteser vor Ort gut läuft oder verbessert werden kann. Die Ergebnisse werden in den Gliederungen vorgestellt und dann wird vor Ort entscheiden wie mit den Informationen weitergearbeitet wird. Von daher ist jede Stimme, jeder Teilnehmer wichtig, weil sie wirklich damit etwas in ihren Gliederungen  bewegen können.

Wie viele Teilnehmer benötigt eine Gliederung, um mit einer eigenen Auswertung vor Ort arbeiten zu können?
von Grafenstein: Mindestens 10. Sonst wäre die Anonymität nicht mehr gewährleistet. Wenn also jeder, der bisher teilgenommen hat, jetzt noch drei  Freunde oder Kameraden anspricht auch mitzumachen, dürfte das für uns kein Problem werden. Und wenn doch eine Gliederung weniger haben sollte, kann in dieser dann mit den Gesamtergebnis der Diözese gearbeitet werden. Also gehen auch diese Stimmen nicht verloren.

Wo sehen sie die größte Herausforderung an dieser Befragung?
von Grafenstein: Da gibt es zwei für mich: Einmal die Sorge, dass wir vielleicht nicht alle Aktiven erreichen. Die andere Herausforderung ist, dass wir auch tatsächlich in den Gliederungen mit den Ergebnissen arbeiten und nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und die Ergebnisse zu den Akten legen. Wir von der Diözesanleitung stellen uns aber gerne diesen Herausforderungen. Gerade die Zweite ist uns ein großes Anliegen. Wir wollen alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, um unseren Ehrenamtlichen den Rahmen zu bieten, in dem sie ihren Dienst erfolgreich erbringen können und sich dabei auch wohl fühlen. Dazu müssen wir aber auch wissen, wo es fehlt oder was wir noch besser machen können.

Es lohnt sich also für jeden einzelnen Aktiven daran teilzunehmen?
von Grafenstein: Ja, und nicht nur für jeden einzelnen. Sondern auch für die Gliederung: Die Diözesanleitung  hat für die drei Gliederungen mit der besten Teilnahmequote Geldpreise für einen Helferabend, Helferfest oder Helferausflug zu Verfügung gestellt.  So kann also jeder Helfer durch seine Teilnahme auch ganz praktisch etwas für die Gemeinschaft vor Ort beitragen.

Wie lange geht die Befragung?
von Grafenstein: Noch bis zum 30. November, also ran an den PC oder die Fragebögen ausfüllen und per Post zurücksenden.

Und was machen Helfer, die noch keinen Fragebogen bekommen haben?
von Grafenstein: Normalerweise sollte jedes aktive Malteser Mitglied den Fragebogen per Post erhalten haben. Sollte dies nicht der Fall sein, kann der Bogen auch telefonisch angefordert werden. Hierzu wurde extra eine Hotline geschaltet.  Die Hotline ist Mo-Fr. von 7-19 Uhr, und Sa. von 8-16 Uhr unter der Telefonnummer 06723-685672  erreichbar.  Alle Informationen findet man auch auf der Aktionsseite http://www.malteser-ehrenamt.de/ehrenamtsbefragung

Zum Schluss noch ein Wunsch?
von Grafenstein: Wunsch eher nicht, aber im Namen der gesamten Diözesanleitung möchte ich Danke sagen an alle Malteser, die sich die 10 Minuten Zeit für die Befragung nehmen und so die Zukunft unseres Verbandes aktiv  mitgestalten.

Vielen Dank für das Interview!
Markus Johannes Nietert

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