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Sprechstunde beim lieben Gott

3. Malteser Wallfahrt nach Vierzehnheiligen

12.11.2015
Über 100 Pilger machten sich mit den Maltesern auf den Weg nach Vierzehnheiligen. (Foto: Malteser/Michael Lorenz)
Erzbistum Bamberg / Vierzehnheiligen. „So wie die Kranken in die Sprechstunde zum Arzt gehen, um gesund zu werden, so kommen die Pilger an die Orte, wo der liebe Gott seine Sprechstunde hält.“ Mit diesem Bild begrüßte Pater Heribert Arens OFM die Pilger zum Gottesdienst der 3. Malteser Wallfahrt in der Basilika Vierzehenheiligen. Gerade den Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an einer der üblichen Wallfahrten teilnehmen können, möchten die Malteser mit ihrer Wallfahrt für Senioren, Kranke und Menschen mit Behinderungen einen Besuch in Vierzehnheiligen ermöglichen.,
In Kleinbussen, wenn nötig sogar in Behindertentransportfahrzeugen bringen die Malteser die Pilger nach Vierzehnheiligen und begleiten sie bei der Wallfahrt. In diesem Jahr konnte Pater Heribert Arens 64 Teilnehmer und 37 Malteser und damit über 100 Pilger in Vierzehnheiligen begrüßen. Dabei war der Wallfahrergottesdienst mit Krankensalbung der Höhepunkt eines erlebnisreichen Tages. Im Krankengottesdienst werde im Sakrament der Krankensalbung die Nähe Gottes besonders spürbar und mit allen Sinnen erlebbar. „Gesalbt mit dem Hl. Öl können wir gestärkt und geheiligt die Herausforderungen des Lebens annehmen“. Mit diesen Worten sprach Arens den Pilgern Mut zu, auch im Alter mit allen Einschränkungen die positiven Dinge des Lebens und die Stärkung durch Gott zu sehen. „Gott lässt uns nicht allein! Er geht mit uns! Wir erleben ihn im Gebet und in den Sakramenten. Gott mag im Himmel wohnen, aber seine Praxis zur Stärkung und Heilung unserer Seele ist hier: In der Kirche!“ führte Pater Heribert in seiner Predigt aus.
Zur Einstimmung auf den Gottesdienst waren die Pilger aus Kulmbach, Nürnberg, Erlangen und Bamberg zuvor im Haus Frankenthal zusammengekommen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen stimmte Sr. Christina Schirner die Pilger mit mal frohen und mal besinnlichen Geschichten aus dem Klosterleben und dem gemeinsamen Singen bekannter Volks- und Wallfahrtslieder auf den Gottesdienst ein. Viele Pilger nutzten die Möglichkeit zu einem Beichtgespräch und zur Formulierung ihrer Anliegen und Bitten, die dann im Gottesdienst als Fürbitten vorgetragen wurden. „Die Wallfahrt ist für uns Malteser ein Segen“, schilderte der stv. Diözesanleiter der Malteser Peter Grau seine Eindrücke: „Wir bekommen durch die Freude unserer Gäste soviel geschenkt, dass die Begegnungen und Erlebnisse dieser Wallfahrt uns lange Zeit tragen und begleiten.“
Daniela Eidloth / Markus Johannes Nietert

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