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„Du trägst für Dich selbst die Verantwortung“

Fortbildungstag der ehrenamtlichen Seniorenarbeit im Malteser Hilfsdienst in Schloss Oberaufseß

23.06.2016
Es gab auch genügend Zeit für den persönlichen Austausch (Foto: Daniela Eidloth)
Erzbistum Bamberg. Was motiviert mich am meisten in meinem Ehrenamt? Diese Frage brachte 20 Teilnehmer des Treffens der Leitungskräfte der ehrenamtlichen Seniorenarbeit der Malteser im Erzbistum Bamberg im Schloss Oberaufseß miteinander ins Gespräch. Die Teilnehmer waren sich einig, dass vor allem das Gefühl gebraucht zu werden sowie die Dankbarkeit und Freude, welche bei den ehrenamtlichen Diensten zu spüren sind, für die Aufgabe motivieren. Um diese Motivation hoch zu halten und um Inspiration für die Seniorenarbeit zu geben, gab es einen intensiven Praxisaustausch. Bei den Tipps für die Praxis in der Seniorenarbeit vor Ort ging es neben konkreten Anregungen für die Gewinnung neuer Helferinnen und Helfer auch um die Programmgestaltung in der Seniorenarbeit sowie um Finanzierungsmöglichkeiten. Einen Fortbildungsteil gestaltete die Theologin und Gesundheitstrainerin Anne-Kathrin Eisenbarth. In einer gelungenen Mischung aus Theorie und Praxis vermittelte sie die fünf Wirkprinzipien nach Sebastian Kneipp: Hydrotherapie, Phytotherapie, angemessene Ernährung, Bewegung und Lebensordnung. Der Priester und Hydrotherapeut baute sein Gesundheitskonzept auf dem Grundsatz „Du trägst für Dich selbst die Verantwortung“ auf und betonte bereits im 19. Jahrhundert: „Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss später viel Zeit für seine Krankheit aufbringen“. Die bekannten Kneipp-Anwendungen der Wasserheilkunde konnten erprobt werden und es gab hilfreiche Tipps, wie diese in den Alltag eingebaut werden können. Dass Wasser jedoch nicht nur für die äußerliche Anwendung wichtig ist stellte die Referentin deutlich heraus. Als Grundformel gilt: täglich sollten drei Liter Wasser getrunken werden - 1 Liter für den Grundumsatz, 1 Liter für die Verdauung und 1 Liter fürs Gehirn. In der Hektik des Alltags ist das Prinzip der Lebensordnung nach Sebastian Kneipp ein interessantes Konzept: die gesunde Mischung zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Schlafen und Wachen, zwischen Arbeiten und Erholen. Dieses Prinzip der Balance gilt auch für ein ehrenamtliches Engagement. Bei aller Sorge für den Anderen, sollte der Blick für sich selbst nicht verloren gehen.

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