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Malteser Bamberg

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Klare Positionierung gegen jegliche Form der Gewalt und des Machtmissbrauchs

Fortbildungstag der ehrenamtlichen Seniorenarbeit im Malteser Hilfsdienst in Bamberg

16.04.2018
In der Fallarbeit wendeten die Teilnehmer die Richtlinien der Intervention an.
Aufmerksam lauschten die Teilnehmer den Ausführungen von Dr. Habel im Gärtner- und Häckermuseum Bamberg.
Ein Teil der Malteser-Gruppe nach der Führung im Museum.

Erzbistum Bamberg. …weil Nähe zählt. – diesen Leitspruch tragen die Malteser im Namen und er ist auch Programm im sozialen Ehrenamt. Ganz gleich, ob in Gruppenangeboten wie den Seniorencafés, in der Einzelbetreuung im Besuchs- und Begleitungsdienst, bei Urlaubs- und Wallfahrten oder auch bei den Rolli-Kids – die Arbeit der ehrenamtlichen und hauptberuflichen Malteser basiert auf Nähe zum Menschen.

Diese Nähe lebt von Kontakt, Vertrauen, Zuwendung und positiv gestalteten Beziehungen.
Wo Menschen sich begegnen geschehen auch Grenzverletzungen, wenn auch oftmals unabsichtlich. Umso wichtiger ist die Auseinandersetzung mit eigenen Grenzen und Grenzüberschreitungen im Umgang miteinander.

Auf diese Spurensuche begaben sich 15 Teilnehmer des Fortbildungstages im Bistumshaus in Bamberg. Dabei wurde ihnen auch das Präventionskonzept der Malteser nähergebracht, in dem verankert ist, dass die Malteser sowohl den in ihrem Namen Tätigen als auch den ihnen Anvertrauten einen sicheren und geschützten Rahmen bieten und sich ganz klar gegen jegliche Form der Gewalt und des Machtmissbrauchs vorbehaltlos aussprechen. Mit hoher Fachexpertise führten Marlies Fischer und Ute Staufer vom Notruf sexualisierte Gewalt des Sozialdienstes katholischer Frauen mit Unterstützung der Malteser-Diözesanreferentin Daniela Eidloth durch den Tag.


Eine Führung im Bamberger Gärtner- und Häckermuseum am Ende des Fortbildungstages gab nicht nur Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt und das Bamberger Gärtnerdasein um 1900. Der Ausflug wurde von den Teilnehmern auch rege für den Austausch rund um den Einsatz im Ehrenamt genutzt und als Dank für das Engagement der Ehrenamtlichen angenommen.

Weitere Informationen

"Im Notfall erhalte ich schnelle Hilfe auf Knopfdruck!"

Eine Rentnerin mit Hausnotruf-Armband bei der Gartenarbeit.

Marie-Luise, 71
Rentnerin

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