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Helfen können, wenn Hilfe gebraucht wird

Ein Vormittag rund ums Helfen im Rahmen des Ferienprogramms in Oberhaid

10.08.2018
Erste Hilfe Ausbilderin Uli Gutthäter erklärt den Kindern, worauf bei der Erstversorgung von Verletzungen zu achten ist. (Foto: Daniela Eidloth)
Einen Krankenwagen ganz genau inspizieren – wann hat man dazu sonst die Gelegenheit? (Foto: Claudia Stich)
Einen abwechslungsreichen Vormittag hatten die Kinder mit den Maltesern in Oberhaid. (Foto: Landendörfer)

Oberhaid. Schürfwunde am Arm nach Sturz mit dem Roller, Kopfverband nach stark blutender Platzwunde an der Stirn, tiefe Schnittwunde an der Hand, Verbrennung der Handinnenfläche und des Armes und dazu ein Malteser - Krankenwagen auf dem Hof der Feuerwehr in Oberhaid – dieses Szenario konnte man am 4. August vorfinden. Es gab jedoch keinen Anlass zur Sorge, denn was sich hier abspielte war alles im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Oberhaid.
Die Malteser aus Oberhaid und Bamberg haben an diesem Vormittag Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde eingeladen zu einem spannenden Vormittag rund um das Thema Helfen.
In verschiedenen Stationen konnten die Kinder unter anderem ihre Geschicklichkeit beim Rollstuhl-Parcours testen und so lernen, worauf beim Rollstuhlschieben zu achten ist und was es heißt, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Egal ob Bordsteinkante, Hindernisse oder Steigung und Gefälle – für alle Situationen gab es Tricks und Hinweise, wie man diese mit dem Rollstuhl meistert. Auch eine mögliche Unterstützung für blinde und sehbehinderte Menschen wurde mit den Kindern geübt.
Blutig wurde es an der Station der „realistischen Unfalldarstellung“. Nachdem sich die Kinder ein Szenario überlegt hatten, durch welchen Unfall sie sich eine Wunde zugefügt haben, wurde ihnen diese geschminkt und das Ergebnis war täuschend echt, ganz gleich ob Schürf-, Schnitt-, Platzwunde oder Verbrennung. Ausgehend von der jeweiligen Verletzung wurde dann geübt, wie man einen Notruf absetzt und wie man die jeweilige Wunde verbinden kann.
Um im Notfall zu wissen, wie der Transport in einem Krankenwagen abläuft und welche Ausstattung dieser für die Behandlung der Patienten hat gab es für die Kinder die Möglichkeit, sich den KTW ganz in Ruhe anzuschauen und auszuprobieren.
Wenngleich die hochsommerlichen Temperaturen allen Anwesenden einiges abverlangt haben waren sich die Kids am Ende einig: „es hat voll Spaß gemacht und ich hab wirklich viel gelernt – und wenn es wieder so ein Angebot gibt im Ferienprogramm, dann komm ich auch wieder!“

Daniela Eidloth

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